KAUCH: Trans- und Intersexuelle bei Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bereits berücksichtigt

Pressemitteilung 27.02.2012

KAUCH: Trans- und Intersexuelle bei Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bereits berücksichtigt

BERLIN. Anlässlich der aktuellen Presseveröffentlichung von Volker Beck zur Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erklärt Michael Kauch, Mitglied des Kuratoriums:

„Das Forschungs- und Bildungsprogramm der Stiftung, die der Vorstand Jörg Litwinschuh heute dem Kuratorium vorlegt, berücksichtigt in vorbildlicher Weise die Lebenssituation trans- und intersexueller Menschen. Eine Änderung der Stiftungszwecke ist juristisch nur bei wesentlichen Änderungen der Umstände seit Stiftungsgründung möglich – das ist offenkundig nicht der Fall.

Becks Vorschlag, dem Verein TRIQ einen Sitz im Kuratorium zu geben, bedient lautstarke Interessen-Äußerungen. TRIQ ist eine Berliner Initiative, die in keiner Weise die Transidenten und Intersexuellen in der gesamten Republik vertritt. Es ist völlig willkürlich, eine lokale Initiative auszuwählen. Der Vorstand schlägt stattdessen zurecht vor, eine transidente und eine intersexuelle Persönlichkeit in den Fachbeirat aufzunehmen.

Insgesamt wundert man sich nur noch über die Schaufenster-Politik von Volker Beck. Statt auf kollegiale Zusammenarbeit für die gemeinsame Sache in der Bundesstiftung scheint sein Handeln nur noch auf möglichst große Öffentlichkeit für sich selbst ausgerichtet zu sein. Ansonsten würde er seine Vorschläge in den Stiftungsgremien vorstellen, statt die als erstes über die Medien zu lancieren.“