LiSL NRW wählt neuen Landesvorstand – Dortmunder neuer Landesvorsitzender

LiSL NRW Landesvorsitzender

LiSL NRW Landesvorsitzender

Auf der Landesmitgliederversammlung am 26.10.2014 in Düsseldorf wählten die Anwesenden der liberalen Schwulen und Lesben NRW einen neuen Landesvorstand.
Zum Landesvorsitzenden wurde der 50 jährige Dortmunder Tierarzt Volker Borchers gewählt, der auch im Völklinger Kreis aktiv ist. In seiner Vorstellungsrede wies er darauf hin: „Vielfalt in einer Gesellschaft ist ein Zeichen für eine freie und liberale Gesellschaft, die die Lebensentwürfe der einzelnenPerson akzeptiert, unterstützt und fördert.“ Zum Kassenwart wurde Jan Neuhaus, zu stellvertretenden LandesvorsitzendenSven Görgens und Beret Roots gewählt. Als Beisitzer vervollständigen der Vorstand: Gregor Vom Braucke, Marc Weßeling, Ingo Wellsandt, Jens Gulden und John Witulski.

„Auch wenn die LGBTTIQ Gemeinschaft in Deutschland einiges erreicht hat, so
gibt es immer noch viel zu tun. LiSL NRW will aktiv einen Beitrag zu einer
toleranten Gesellschaft leisten.“ so der neue Landesvorsitzende Borchers.
„Die Situation für Schwule und Lesben, für alle Mitmenschen der LGBTTIQ Gemeinde
mag sich verbessert haben, das Leben in den letzten Jahren einfacher geworden sein, aber wir haben unsere Ziele noch nicht erreicht. Und während wir auf der einen Seite politisch weiter aktiv sein müssen um unsere Vorstellungen voranzubringen, müssen wir uns gesamtgesellschaftlich noch intensiver für ein friedliches und selbstbestimmtes Miteinander einsetzen“, fährt Borchers fort –„In Zeiten, in denen sowohl aufgrund der internationalen Geschehnisse als auch der nationalen Entwicklungen den Mitgliedern der LGBTTIQ-Community nicht zuletzt physische Gefahren drohen, ist es notwendig selbstbewußt und deutlich das Recht auf die eigene Entfaltung des eigenen Lebensentwurfs einzufordern und darauf zu verweisen.“

„Neben diesen Herausforderungen sind wichtige Themen die Regenbogenfamilien
und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Hieran möchte ich mit anderen Vorfeldorganisationen und parteiunabhängigen Gruppen gemeinsam arbeiten und
den Kampf um die Gleichberechtigung unseres Lebensentwurfs unverändert
stark weiter fortführen“ so Borchers abschließend.