Start der UAG Diversity der AG Parteireform der FDP

Am 4. Januar fand das erste Treffen der UAG (Unterarbeitsgruppe) Diversity unter Leitung von Michael Kauch im Rahmen des Parteireformprozesses der FDP in Berlin statt. Aus dem LiSL Landesvorstand nahm Beret Roots an dem Treffen teil. Hauptthema waren die bisherigen Beschlüsse der FDP zu Diversity und deren Umsetzung (z.B. Mentoring Programm für Frauen). Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Satzungsänderungsvorschläge und andere Beschlussvorschläge für die AG Parteireform zu entwickeln. Hierzu ist ein weiteres Treffen (voraussichtlich in NRW) vor Antragsfrist des nächsten Bundesparteitags geplant. Für Fragen und Anregungen zur UAG Diversity ist Michael Kauch Ansprechpartner (kauch@lisl-deutschland.de).

Gerne könnt ihr Euch aber auch an die LiSL-Vorstandsmitglieder Volker Borchers (volker.borchers@lisl-nrw.de)oder Beret Roots (beret.roots@lisl-nrw.de), die beide in der UAG aktiv sind, wenden.

LiSL am Runden Tisch Dortmund

Am 31.10.2014 hat Volker Borchers LiSL am Runden Tisches zur Förderung der Emanzipation und Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transidenten in Dortmund
vertreten. Bei der 31. Sitzung wurde der Themenkomplex Transidentität besprochen.
Transidente Menschen sind Personen, die als weiblich oder männlich geboren wurden, sich diesem gebürtigen Geschlecht aber nicht zugehörig fühlen.
Die beiden Dortmunder Transidenten Vereine „Llli Marlene Transidenten Lebenshilfe“ und „TransBekannt e.V.“ haben sich und ihre ehrenamtliche Arbeit vorgestellt. Die beiden Vereine haben z.B. mit der Stadt Dortmund das Faltblatt „Transidente & Berufswelt“ erarbeitet.Ein besonderes Schwergewicht wurde dem Bereich Transidentität im Kinder- und Jugendbereich gewidmet.

LiSL NRW auf dem Neujahrsempfang der FDP NRW

10422906_816116121781161_4102469489422516074_nAm 18.01.15 haben Volker Borchers und Sven Görgens LiSL NRW am Stand während des Neujahrsempfangs der FDP NRW im Düsseldorfer Maritim vertreten. Unterstützt wurden sie dabei von Beret Roots, Marc Wesseling und
John Witulski.
Neben interessanten Kontakten zu der Friedrich-Naumann-Stiftung und der LHG, Gesprächen mit Funktionsträgern und Mitgliedern der FDP und anderer Vorfeldorganisationen, konnten wir ein neues Mitglied gewinnen. Die Planungen von vorgesehenen Diversity Management-Veranstaltungen wurden vertieft, dazu mehr, wenn die Termine festgelegt sein werden.

Gaycom in Münster

10921906_10204989714797817_1490263837_nDie FDP-Ratsfraktion in Münster hat auf Initiative eines LiSL-Landesvorstandsmitglieds,
Marc Weßeling, beim Rat der Stadt Münster den Antrag gestellt: „Die Stadt Münster lädt
das schwule Netzwerk NRW und die LAG Lesben in NRW als Veranstalter dazu ein, die
GAYCOM in den Räumlichkeiten der Stadt Münster stattfinden zu lassen.“

Münster ist eine tolerante Stadt, die im Bereich Lesben, Schwule, Bisexuelle,
Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere (LSBTTIQ) eine große Tradition
aufweisen kann und in den letzten Jahren viele weitere Fortschritte gemacht hat. Seit der
ersten Schwulen-Demo Deutschlands in Münster im Jahr 1972 hat sich vieles getan.
Trotzdem gilt es auch in dieser Stadt weiter an diesem Thema zu arbeiten. Tradition und
Gegenwart sollen ein Ansporn sein, den beschrittenen Weg der Toleranz weiter zu gehen.

„Es stünde Münster gut zu Gesicht, die GAYCOM, den „schwul-lesbischen Städtetag“, in
die Stadt des Westfälischen Friedens einzuladen“, so begründet Marc Weßeling, Mitglied
im Landesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL), für die FDP-Ratsfraktion
den entsprechenden Antrag. Die GAYCOM hat bisher elf Mal in NRW-Großstädten getagt.

Münster war noch nicht darunter, und so begrüßt die FDP-Fraktionsvorsitzende Carola
Möllemann-Appelhoff die Idee: „Mit einer offiziellen Einladung, in Räumlichkeiten der Stadt
zu tagen, würde Münster ein weiteres Zeichen für Toleranz setzen“. Einen zusätzlichen
Effekt sieht Weßeling: „Auch die in unserer Stadt bestehenden Aktivitäten der Schwulen,
Lesben und Queere könnten anlässlich einer solchen Tagung weiter ins Bewusstsein der
Stadtgesellschaft geholt werden“.

Kaum war der FDP-Antrag eingebracht, die GAYCOM-Tagung nach Münster einzuladen,
da legt die Verwaltung auch schon einen entsprechenden positiven
Entscheidungsvorschlag auf den Tisch: „Es ist sehr erfreulich, dass die Stadt für dieses
Vernetzungstreffen, das auch ,schwul-lesbischer Städtetag genannt wird, das Rathaus
bereits im kommenden Jahr öffnen möchte, wenn der Rat dem am 10. Dezember
zustimmt“, ist Marc Weßeling, FDP-Mitglied in der Bezirksvertretung Münster-Nord, als
Initiator des Antrags noch vor der Ratssitzung froh, dass nach elf anderen NRWGroßstädten nun auch Münster Gastgeber sein könnte.
„Es ist ein wichtiges Zeichen von Toleranz, diesen Akteurinnen und Akteuren einer aktiven Minderheitspolitik die Türen des Rathauses zu öffnen“, findet Weßeling, der auch Mitglied im Landesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) ist. „Auch die in Münster vorhandenen Aktivitäten und Gruppen profitieren von der Aufmerksamkeit, die eine solche Veranstaltung auf sich zieht“.

Der Rat der Stadt Münster hat diesen Antrag in seiner letzten Sitzung schlussendlich
einstimmig angenommen. Die Gaycom 2015 wird in Münster stattfinden.

LiSl wirkt – auch vor Ort.

LiSL zu Besuch beim Dortmunder Stricherprojekt „Neonlicht“

10468654_972583479421746_8328021651867164757_nAm 26.11.14 haben LiSL Bundesvorsitzender Michael Kauch und LISL NRW Vorsitzender Volker Borchers das Dortmunder Stricherprojekt „Neonlicht“ besucht. Sreetworker Stephan beschrieb uns die Situation der ca. 250 mann-männlicher Stricher. In der Regel aus nur zwei Orten in Rumänien kommend, sind die jungen heteroseuellen Männer nach Dortmund gekommen, um ihre Familien zu unterstützen.Sie sprechen kein Deutsch, lernen in ihrer Zeit hier die Stadt nicht kennen, sondern orientieren sich an den markanten
Orientierungspunkten. Die Familien in Rumänien unterstützen anscheinend ihre Tätigkeit hier als Stricher, da sie von dieser leben. Das Treffen fand im Dortmunder Gesundheitsladen „Pudelwohl – gesund & schwul in Do“ statt. Sowohl „Neonlicht“ als auch „Pudelwohl“ sind Projekte, die zu Recht bundesweite Aufmerksamkeit geniessen.