Sven Görgens ist neuer Landesvorsitzender

10450300_482423655236665_1165050696869314522_oDie liberalen Schwulen und Lesben NRW haben am vergangen Sonntag einen neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender ist der Bochumer Sven Görgens. „Auch wenn es auf dem langen Weg der Gleichstellung von Schwulen und Lesben schon viele Etappenerfolge gab, sind wir noch nicht am Ende des Weges“ so Sven Görgens. „In den letzten Jahren gab es ein erstarken von Kräften, die die Errungenschaften der Vergangenheit am liebsten zurück drehen würden. Gerade wegen dieser Gefahr benötigt es LiSL als Stimme im bürgerlichen Lager“. Görgens will als Landesvorsitzender zur Landtagswahl im nächsten Jahr die FDP NRW programmatisch unterstützen. „Wir werden in der FDP für unsere Anliegen eintreten und auch darüber hinaus den gesellschaftlichen Diskurs begleiten, denn gerade was den Abbau von Vorurteilen und unterschwelliger Diskrimierung angeht, haben wir noch viel zu tun!“.
Der Landesvorstand wird durch die Stellvertreter John Witulski und Jens Gulden ergänzt, die ebenfalls seit mehreren Jahren im Landesvorstand aktiv waren.

Der Bundesvorstand in NRW // Neues von LiSL Nordrhein-Westfalen – Queer in NRW

Das erste Wochenende im März 2015 war in unserem Land mit LiSL Aktivitäten stark gefüllt.
Am Samstag und Sonntag tagte der Bundesvorstand in Köln und Dortmund.
Für beide Tage und Orte nahm der Bundesvorstand die Gelegenheit wahr und traf sich mit den LiSL Gruppen in Köln und Dortmund. Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Volker Borchers an beiden Tagen erklärte der Bundesvorsitzende Michael Kauch wie wichtig für den Vorstand der direkte Kontakt zu den Mitgliedern sei.
Dieser wurde auch genutzt. Der Vorstand stellte unter anderem seine Pläne für die neuen LiSL-Werbematerialien vor. An beiden Tagungssorten entwickelten sich rege Diskussionen des Vorstands mit den Mitgliedern.
Am Samstag tagte der Landesvorstand NRW.
Wichtige Beschlüsse wurde in die Tat umgesetzt, so die Einführung des LiSL NRW APp und die Einführung eines Subclaims für die Vorstandstätigkeit. Der Vernetzungsgrad LiSL NRWs innerhalb und außerhalb der liberale Familie wurde überprüft, die Zusammenarbeit mit anderen queeren Organiationen optimiert.
Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen unter Federführung von LiSL NRW oder Beteilung von uns wurden vorgestellt: gaycom Münster 2015 Diversity  Management Veranstaltung mit dem Liberalen Mittelstand in Düsseldorf Diversity Management Veranstaltung in Dortmund Veranstaltung zum Bildungsplan, Veranstaltungsort: in OWL
Gründung Stammtisch Düsseldorf Neustrukturierung der LiSL-Stammtische Seminar LGBTI-Rights Wordlwide vom 10.04.2015 bis 12.04.2015 in Gummersbach
Am Sonntag tagte zusätzlich der erweiterete Bundesvorstand und der Landesvorsitznde vertrat dort LISL NRW.
Auf den beiden Stammtischen in Köln und Dortmund stellte der Landesvorsitzende zwei Neueinführungen bei LiSL NRW vor:
LiSL Nordrhein-Westfalen – Queer in NRW –

Der Landesvorstand hat sich für seine Vorstandsarbeit 2014-2016 einen Subclaim gegeben und führt ab sofort die folgende Bezeichung ein:

LiSL Nordrhein-Westfalen – Queer in NRW –

Wir vom Landesvorstand sind der Meinung, dass unser Arbeitsauftrag nicht nur das schwul-lesbische Lebensumfeld betrifft, sondern die nicht-heterosexuell-normativen Lebensumfelder an sich.Wir freuen uns, dass wir mit unserem neuen Subclaim nach aussen signalisieren, dass wir versuchen alle Menschen der LGBTTIQA*-Community anzusprechen.

Einführung der LISL-NRW App

Die App – Apple – IOS – LiSL Nordrhein-Westfalen – Queer in NRW – unsere Apple-App ist ab sofort gratis für Euch erhältlich:
https://itunes.apple.com/de/app/lisl-nrw/id967205023?mt=8

Die App – Android – LiSL Nordrhein-Westfalen – Queer in NRW – unsere Android-App (Google) ist ab sofort gratis für Euch erhältlich – nicht über Google Play – sondern direkt über den Hersteller der App:
https://www.facebook.com/LiSL.NRW/app_472449496108149

LiSL am Runden Tisch Dortmund

Am 31.10.2014 hat Volker Borchers LiSL am Runden Tisches zur Förderung der Emanzipation und Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transidenten in Dortmund
vertreten. Bei der 31. Sitzung wurde der Themenkomplex Transidentität besprochen.
Transidente Menschen sind Personen, die als weiblich oder männlich geboren wurden, sich diesem gebürtigen Geschlecht aber nicht zugehörig fühlen.
Die beiden Dortmunder Transidenten Vereine „Llli Marlene Transidenten Lebenshilfe“ und „TransBekannt e.V.“ haben sich und ihre ehrenamtliche Arbeit vorgestellt. Die beiden Vereine haben z.B. mit der Stadt Dortmund das Faltblatt „Transidente & Berufswelt“ erarbeitet.Ein besonderes Schwergewicht wurde dem Bereich Transidentität im Kinder- und Jugendbereich gewidmet.

Gaycom in Münster

10921906_10204989714797817_1490263837_nDie FDP-Ratsfraktion in Münster hat auf Initiative eines LiSL-Landesvorstandsmitglieds,
Marc Weßeling, beim Rat der Stadt Münster den Antrag gestellt: „Die Stadt Münster lädt
das schwule Netzwerk NRW und die LAG Lesben in NRW als Veranstalter dazu ein, die
GAYCOM in den Räumlichkeiten der Stadt Münster stattfinden zu lassen.“

Münster ist eine tolerante Stadt, die im Bereich Lesben, Schwule, Bisexuelle,
Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere (LSBTTIQ) eine große Tradition
aufweisen kann und in den letzten Jahren viele weitere Fortschritte gemacht hat. Seit der
ersten Schwulen-Demo Deutschlands in Münster im Jahr 1972 hat sich vieles getan.
Trotzdem gilt es auch in dieser Stadt weiter an diesem Thema zu arbeiten. Tradition und
Gegenwart sollen ein Ansporn sein, den beschrittenen Weg der Toleranz weiter zu gehen.

„Es stünde Münster gut zu Gesicht, die GAYCOM, den „schwul-lesbischen Städtetag“, in
die Stadt des Westfälischen Friedens einzuladen“, so begründet Marc Weßeling, Mitglied
im Landesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL), für die FDP-Ratsfraktion
den entsprechenden Antrag. Die GAYCOM hat bisher elf Mal in NRW-Großstädten getagt.

Münster war noch nicht darunter, und so begrüßt die FDP-Fraktionsvorsitzende Carola
Möllemann-Appelhoff die Idee: „Mit einer offiziellen Einladung, in Räumlichkeiten der Stadt
zu tagen, würde Münster ein weiteres Zeichen für Toleranz setzen“. Einen zusätzlichen
Effekt sieht Weßeling: „Auch die in unserer Stadt bestehenden Aktivitäten der Schwulen,
Lesben und Queere könnten anlässlich einer solchen Tagung weiter ins Bewusstsein der
Stadtgesellschaft geholt werden“.

Kaum war der FDP-Antrag eingebracht, die GAYCOM-Tagung nach Münster einzuladen,
da legt die Verwaltung auch schon einen entsprechenden positiven
Entscheidungsvorschlag auf den Tisch: „Es ist sehr erfreulich, dass die Stadt für dieses
Vernetzungstreffen, das auch ,schwul-lesbischer Städtetag genannt wird, das Rathaus
bereits im kommenden Jahr öffnen möchte, wenn der Rat dem am 10. Dezember
zustimmt“, ist Marc Weßeling, FDP-Mitglied in der Bezirksvertretung Münster-Nord, als
Initiator des Antrags noch vor der Ratssitzung froh, dass nach elf anderen NRWGroßstädten nun auch Münster Gastgeber sein könnte.
„Es ist ein wichtiges Zeichen von Toleranz, diesen Akteurinnen und Akteuren einer aktiven Minderheitspolitik die Türen des Rathauses zu öffnen“, findet Weßeling, der auch Mitglied im Landesvorstand der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) ist. „Auch die in Münster vorhandenen Aktivitäten und Gruppen profitieren von der Aufmerksamkeit, die eine solche Veranstaltung auf sich zieht“.

Der Rat der Stadt Münster hat diesen Antrag in seiner letzten Sitzung schlussendlich
einstimmig angenommen. Die Gaycom 2015 wird in Münster stattfinden.

LiSl wirkt – auch vor Ort.

Liberale Schwule und Lesben (LiSL) tagten in Köln Bundes – und Landesmitgliederversammlung NRW wählten neue Vorsitzende und Vorstandsmitglieder

Am 17. November 2013 trafen sich die Mitglieder der Liberalen Schwulen und Lesben zu ihrer Bundesmitgliederversammlung in der Brennerei Weiß in Köln. Bei der sehr gut besuchten Veranstaltung wurde Michael Kauch zum neuen Bundesvorsitzenden der Liberalen Schwulen und Lesben gewählt. In seiner Kandidatenrede erklärte Kauch:

„Nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag muss die FDP ihre Ressourcen besser nutzen. Dazu gehört auch das Potenzial ihrer Vorfeldorganisationen. Diese müssen professionell aufgestellt werden – nicht zuletzt um Aufgaben zu übernehmen, die bisher aus der Bundestagsfraktion heraus wahrgenommen wurden.

Das gilt auch für den Einsatz für die Bürgerrechte von Schwulen und Lesben sowie die Repräsentanz der FDP in diesen Bevölkerungsgruppen. Gerade die Fortführung der liberalen CSD-Kampagne ist ohne eine starke Vorfeldorganisation schwer leistbar. Deshalb habe ich mich entschlossen, am für den Bundesvorsitz der Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) zu kandidieren.“

Aus dem Landesverband NRW wurden Albert Rapp zum neuen Bundesschatzmeister und Mark Stanitzki als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt.

Im Anschluss fand sodann die Landesmitgliederversammlung von LiSL NRW statt. Auch hier wurde ein neuer Vorsitzender gewählt: Tino Pakusa. Ihm zur Seite stehen als Stellvertretende Landesvorsitzende Udo Peter Molitor und Sven Görgens. Jan Neuhaus aus Münster wurde zum neuen Landesschatzmeister gewählt. Dem Landesvorstand gehören weiterhin als Beisitzer an: Anselm Riddermann, Volker Borchers, Ignacio Mendez, Thorsten Palicki, Jens Gulden und Robert Wande.