Ehe für Alle

Bezüglich10450300_482423655236665_1165050696869314522_o der zu erwartenden Enthaltung des Bundeslandes NRW bei der Abstimmung zur „Ehe für Alle” im Bundesrat erklärt der Landesvorsitzende von LiSL NRW Sven Görgens.

„Die angekündigte Enthaltung NRWs im Bundesrat, die sich aus dem Nein der CDU und dem Ja der FDP ergibt, nehmen wir mit Bedauern zur Kenntnis. Wir hätten uns gewünscht, dass die CDU hier die gesellschaftliche Realität erkennt und ihre Widerstände aufgibt. Wer jetzt allerdings der FDP Wortbruch vorwirft, der scheint in der Debatte der letzten Wochen nicht hingehört zu haben. Der Vorschlag des Parteivorsitzenden Christian Lindner, die Ehe für alle als Bedingung für eine Koalition zu formulieren, war zwar der letzte Punkt in einem Mosaik, dass die Abstimmung im Deutschen Bundestag angestoßen hat, aber sie bezog sich eben auf die Bundesebene und ist in Parteigremien noch gar nicht abgestimmt worden.
Allerdings wird etwas aus dieser Situation deutlich. Die Ehe für Alle und deren Bestandsgarantie muss auch weiterhin eine Bedingung für eine Koalition im Bund sein. Die FDP darf nur dann in eine Koalition eintreten, wenn schriftlich vereinbart wird, dass an diesem Thema nicht mehr gerüttelt wird!”

Sven Görgens ist neuer Landesvorsitzender

10450300_482423655236665_1165050696869314522_oDie liberalen Schwulen und Lesben NRW haben am vergangen Sonntag einen neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Landesvorsitzender ist der Bochumer Sven Görgens. „Auch wenn es auf dem langen Weg der Gleichstellung von Schwulen und Lesben schon viele Etappenerfolge gab, sind wir noch nicht am Ende des Weges“ so Sven Görgens. „In den letzten Jahren gab es ein erstarken von Kräften, die die Errungenschaften der Vergangenheit am liebsten zurück drehen würden. Gerade wegen dieser Gefahr benötigt es LiSL als Stimme im bürgerlichen Lager“. Görgens will als Landesvorsitzender zur Landtagswahl im nächsten Jahr die FDP NRW programmatisch unterstützen. „Wir werden in der FDP für unsere Anliegen eintreten und auch darüber hinaus den gesellschaftlichen Diskurs begleiten, denn gerade was den Abbau von Vorurteilen und unterschwelliger Diskrimierung angeht, haben wir noch viel zu tun!“.
Der Landesvorstand wird durch die Stellvertreter John Witulski und Jens Gulden ergänzt, die ebenfalls seit mehreren Jahren im Landesvorstand aktiv waren.

LiSL NRW kritisieren das Asylpaket 2.

Die liberalen Schwulen und Lesben NRW kritisieren das Asylpaket 2. Volker Borchers, Landesvorsitzender von LiSL NRW zeigt sich besorgt: „Die Ausweitung der sog. sicheren Herkunftsländer auf Tunesien, Marokko und Algerien ist eine große Bedrohung für homosexuelle Asylsuchende aus diesen Ländern“. In allen genannten Ländern findet eine starke Diskriminierung von Homsexuellen bis hin zu Haftstrafen statt. Eine Verabschiedung des Asylpakets 2 würde für die Opfer von Homophobie und staatlicher Verfolgung die Chancen auf Schutz stark erschweren.

LiSL NRW unterstützt Vielfalt in Bildungsplänen.

 

LiSL NRW Landesvorsitzender

LiSL NRW Landesvorsitzender

Die liberalen Schwulen und Lesben unterstützen Vielfalt in nordrhein-westfälischen Lehrplänen.

Eine Erweiterung der Bildungspläne um nicht hetero-normative Inhalte begrüßt auch LiSL NRW Vorsitzender Volker Borchers „Informationen über unterschiedliche sexuelle und geschlechtliche Identitäten sind die Basis für Toleranz. Hierbei findet keine Frühsexualisierung, sondern Aufklärung von jungen Menschen statt, die eine Identitätsbildung erleichtern. Wir müssen jungen Menschen deutlich machen, dass sie sich zu ihren Gefühlen bekennen können und sie keine Vorurteile zu fürchten haben“.
Hier der Link zum Beschluss

LiSL NRW Vorstand im Gespräch mit Susanne Schneider MdL


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Am 03. August trafen sich Mitglieder des Landesvorstandes von LiSL NRW mit der Landtagsabgeordneten Susanne Schneider zum Gedankenaustausch. Besprochen wurden neben der Frage, wie man die Situati
on von Schwulen und Lesben in NRW verbessern kann, Themen wie Gesundheit & Prävention aber auch Homosexualität im Alter.

Susanne Schneider war u.a im Juni treibende Kraft hinter dem Antrag „Vielfalt von Lebensmodellen als Ausdruck unserer weltoffenen und toleranten Bürgergesellschaft anerkennen und wertschätzen„, welcher sich für ein Adoptionsrecht und die Öffnung Der Ehe aussprach. Dieser wurde im Landtag NRW beschlossen.